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KI-Websites: Was künstliche Intelligenz beim Webdesign kann – und wo sie scheitert

KI-Websites – Titelbild zum Beitrag: Was künstliche Intelligenz beim Webdesign kann und wo sie scheitert (SWIFTGREEN Magazin)

„Erstelle mir eine Website“ – ein Satz in den KI-Baukasten getippt, zehn Minuten gewartet, fertig. So versprechen es gerade viele Anbieter, und die Suchanfragen zu KI-Websites steigen seit Monaten. Die Frage ist berechtigt: Wenn künstliche Intelligenz Texte schreiben, Bilder erzeugen und Code bauen kann – wofür braucht es dann noch eine Webdesign-Agentur? Wir geben dir hier die ehrliche Antwort. Und die fällt differenzierter aus, als beide Lager gerne behaupten: KI ist weder Zauberei noch Spielzeug. Wir bei SWIFTGREEN setzen sie selbst täglich ein – gerade deshalb wissen wir ziemlich genau, was sie kann und wo sie scheitert.

Was KI beim Webdesign wirklich gut kann

Fangen wir fair an, denn die Stärken sind echt. KI ist hervorragend darin, erste Entwürfe zu liefern: einen Textrohling für eine Leistungsseite, Varianten für eine Überschrift, ein Bild, wenn kein Foto da ist. Sie beschleunigt Routinearbeit, die früher Stunden gekostet hat – und sie macht Dinge leistbar, die sich kleine Betriebe früher nicht leisten konnten. Auch nach dem Go-live kann KI richtig stark sein: Unser Bot GRAIB beantwortet für Feuerwasser tausende Social-Media-Kommentare und macht daraus messbar Anfragen – eine Arbeit, für die kein Team der Welt Zeit hätte. KI pauschal abzulehnen wäre also Unsinn. Wer dir erzählt, KI sei nur ein Hype, hat sie nicht verstanden.

Wo die KI-Website an ihre Grenzen kommt

Das Problem beginnt dort, wo aus dem Werkzeug ein Ersatz für das Denken werden soll. Eine KI, die dich nicht kennt, baut dir eine Website, die jedem gehören könnte: austauschbare Texte, austauschbare Bilder, austauschbare Struktur. Sie weiß nicht, was deine Kunden am Telefon wirklich fragen. Sie weiß nicht, dass du in deiner Region gefunden werden willst und worüber deine Mitbewerber schweigen. Und sie trifft keine Entscheidungen – sie erfüllt Anweisungen. Die wichtigste Arbeit an einer Website passiert aber vor dem ersten Entwurf: Welche Seite soll es für welche Leistung geben? Wonach suchen die richtigen Kunden? Was unterscheidet dich? Auf diese Fragen hat ein Baukasten keine Antwort, egal wie viel KI drinsteckt.
Dazu kommen die unbequemen Details, für die am Ende du geradestehst: KI-Texte können Dinge behaupten, die schlicht falsch sind – auf deiner Website haftest du dafür, nicht die KI. Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheit interessieren den Baukasten wenig; wer vom Barrierefreiheitsgesetz betroffen ist, sollte sich nicht auf „wird schon passen“ verlassen. Und viele KI-Baukasten-Websites sind Mietwohnungen: Du kommst mit deinen Inhalten nie wieder heraus, ohne von vorn zu beginnen.

Der ehrliche Mittelweg: KI als Werkzeug, Mensch als Architekt

Für uns ist die Sache deshalb klar – und ziemlich unaufgeregt: KI gehört in den Werkzeugkasten, nicht auf den Fahrersitz. Die Struktur deiner Website, die Entscheidung, welche Seite welchen Suchbegriff abholt, die Fragen an dich im Erstgespräch – das bleibt Handwerk und Erfahrung. Beim Umsetzen darf KI dann gerne Tempo machen: Entwürfe, Varianten, Routinearbeit. So entsteht eine Website, die nach dir aussieht statt nach einem Baukasten – in kürzerer Zeit als früher. Woran du generell erkennst, ob eine Agentur so arbeitet, haben wir in unserem Beitrag über Webdesign in Graz aufgeschrieben – die fünf Fragen dort gelten auch fürs Thema KI.

Woran du erkennst, ob eine KI-Website für dich reicht

Es gibt Fälle, in denen ein KI-Baukasten völlig in Ordnung ist – auch das gehört zur Ehrlichkeit. Wenn du nur eine digitale Visitenkarte brauchst, keine Kunden über Google gewinnen willst und dich die Optik von der Stange nicht stört, spar dir die Agentur. Sobald deine Website aber Anfragen bringen soll – sobald sie gefunden werden, überzeugen und messbar verkaufen muss –, entscheidet genau das, was die KI nicht liefert: Struktur, regionale Sichtbarkeit, echte Inhalte und jemand, der die Zahlen liest und nachschärft. Wie groß dieser Unterschied in echten Zahlen aussieht, zeigt unser Feuerwasser-Relaunch: plus 85 Prozent Google-Klicks und über 600 Anfragen – nicht weil dort keine KI im Spiel war, sondern weil sie am richtigen Platz saß.

Häufige Fragen zu KI-Websites

Merkt Google, ob eine Website mit KI erstellt wurde? Google straft KI-Inhalte nicht pauschal ab – aber es erkennt immer besser, ob Inhalte hilfreich sind oder nur Füllmaterial. Austauschbare KI-Texte, die keine echte Frage beantworten, ranken schlecht. Nicht weil sie von einer KI stammen, sondern weil sie niemandem helfen.
Ist eine KI-Website günstiger? Am Anfang ja. Gerechnet auf zwei, drei Jahre oft nicht: laufende Abogebühren, kein Eigentum an der Website, und wenn sie keine Anfragen bringt, war auch der günstigste Preis zu teuer.
Setzt ihr selbst KI ein? Ja, täglich – vom Arbeitsprozess bis zur Automatisierung nach dem Go-live wie bei GRAIB. Genau deshalb können wir dir ehrlich sagen, wofür sie taugt und wofür nicht.

Der nächste Schritt

Wenn du gerade überlegst, ob ein KI-Baukasten reicht oder es mehr braucht, sag uns, was deine Website leisten soll – wir sagen dir ehrlich, was dafür nötig ist. Auch wenn die Antwort lautet: „Dafür brauchst du uns nicht.“ Melde dich bei uns, das Erstgespräch kostet nichts außer einer halben Stunde.

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